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	<title>Talerzucht &#187; Zinsen</title>
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	<description>Der Blog für hobbymäßige Geldzüchter</description>
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		<title>Renaissance der Zertifikate</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 13:42:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>talerzucht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anlagephilosophie]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich am Wochenende wieder lange über Webseiten mit Finanzthemen gesurft bin, ist mir eine Sache aufgefallen: Überall sind Werbebanner, Advertorials und PopUps von Handelssoftware, Depots und Hebelzertifikaten geschaltet – besonders mit den Hebeln wird gern geworben. Da wird einiges versprochen: Privatdepots, mit denen man locker mit geringem Einstieg riesige Gewinne einfährt, oder Videotutorials, die einem mal eben erklären, wie man als gehaltsfrustrierter Hobby-Trader nebenbei ein paar Tausender scheffelt. </p>
<p>Die Anbieter scheinen aus der Krise gelernt zu haben. Überall sind die Risiken verdeutlicht, hohe Verlustmöglichkeiten angezeigt. Schadensersatzprozesse wird es zukünftig wohl so schnell nicht geben. Ich frage mich allerdings, ob die Verbraucher irgend etwas gelernt haben. Der hohe Werbedruck von Spekulationsangeboten ist natürlich kein Garant für viele Kunden, aber man kann sicherlich Interesse bei den Kunden vermuten. Überall werden neue Zertifikate aufgelegt, das würde ohne Nachfrage wohl kaum passieren. Die Krise hat diese Produkte offenbar erst populär gemacht.</p>
<p>Und das ist erstaunlich, wenn sich überlegt, durch welche Produkte und Anlagemethoden in der Wirtschaftskrise sowohl bei Privatanlegern als auch Unternehmen so viel Geld verbrannt wurde. Warum sich viele Kleinanleger betrogen fühlen. Und warum es Bad Banks gibt. Wer jetzt denkt, dass das vielleicht an den hohen Renditechancen liegt, der schaue sich mal die Zertifikate bei der Bank mit dem grünen Kasten (mit Sternen gefüllt) an. Neulich war ein hochspekulatives Papier im Angebot, Totalverlustrisiko ausdrücklich erwähnt. Dort wird die Rendite mit einer Obergrenze von 10% gedeckelt und die anteiligen Dividenden werden nicht ausgezahlt. Kein Risiko für die Bank, wenn es gut läuft aber saftige Gewinne. Naja, der Anleger bekommt aber etwas ab&#8230;</p>
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		<title>Kleinvieh macht auch Mist</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 08:49:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>talerzucht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anlageformen]]></category>
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		<description><![CDATA[Jeder kennt das folgende Sprichwort: „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Geldes nicht wert.“ Und da ist natürlich etwas dran, denn wie soll das große Geld zustande kommen, wenn man sich schon die einfachsten paar Taler durch die Lappen gehen lässt? Tagesgeldkonten kann sich jeder – üblicherweise kostenlos – einrichten und für Rücklagen nutzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder kennt das folgende Sprichwort: „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Geldes nicht wert.“ Und da ist natürlich etwas dran, denn wie soll das große Geld zustande kommen, wenn man sich schon die einfachsten paar Taler durch die Lappen gehen lässt? Tagesgeldkonten kann sich jeder – üblicherweise kostenlos – einrichten und für Rücklagen nutzen oder um für kurze Zeit Gelder zu parken.</p>
<p>Einige werden jetzt meinen, dass sich der Aufwand im Verhältnis zu den meist geringen Zinsen nicht lohnt. Selbstverständlich ist ein Tagesgeldkonto keine Alternative zu anderen Anlagemöglichkeiten, sondern nur ein weiteres nützliches Werkzeug zur Vermögensbildung. Es geht hierbei um die kurzfristig verfügbaren Gelder, die eben nicht dauerhaft gebunden werden können oder sollen. Jeder sollte einen Puffer für unvorhergesehene Ausgaben wie beispielsweise Autoreparaturen oder Steuernachforderungen haben, um unnötige Kosten oder gar Schulden zu vermeiden. Diese Rücklage wird dann nicht nur gering verzinst, sondern bewahrt den Inhaber mitunter vor teuren Überziehungszinsen oder Mahngebühren.</p>
<p>Einige Banken bieten hierzu eine angenehme Automatik an. Bei meinem Geschäftskonto werden ab einem festgelegten Kontostand alle Eingänge automatisch auf das Tagesgeldkonto gebucht. Bei Abbuchungen und Überweisungen, die eine Kontoüberziehung hervorrufen würden, wird der Fehlbetrag automatisch vom Tagesgeldkonto ausgeglichen. Aber auch manuell lohnt sich die Umbuchung um unnötige Kosten zu vermeiden oder zusätzliche Zinsgewinne zu erwirtschaften.</p>
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