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Goldige Aussichten?

Kürzlich hab ich mich mit dem Thema Gold auseinander gesetzt. Bisher hatte ich keinerlei Erfahrung damit; bevor man Gold hortet, fängt man doch eher mit anderen Ansparmöglichkeiten an. Das Thema Gold ist im Zuge der Wirtschaftskrise nun wieder öfters im Gespräch gewesen. Im ersten Moment könnte man an ein Comeback denken, allerdings glaube ich, dass Gold nie „out“ gewesen ist. Als krisenfeste, langfristige Anlage gilt es eigentlich schon seit Ewigkeiten.

Somit habe ich mich entschieden, im Bereich der Goldminenaktien zu investieren. Physisches Gold ist bestimmt sehr beruhigend, aber nur solange man den Aufwand der sicheren Verwahrung betreiben kann. Ich habe den BGF World Goldfond gewählt. Somit habe ich – wenn auch nur zu einem kleinen Anteil – auch Goldwerte im Portfolio. Nicht nur, dass ich in wenigen Tagen über 10% Kursgewinn zu verzeichnen hatte. Der Boom wird sich bestimmt beruhigen, aber langfristig ist diese Wahl mit Sicherheit ein guter Baustein im Fundament des Vermögens. Und wer sagt, dass immer alles schnell gehen muss?


Eine Regierung muss sparsam sein, weil das Geld, das sie erhält, aus dem Blut und Schweiß ihres Volkes stammt. Es ist gerecht, dass jeder einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht gerecht, dass er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muss.

König Friedrich II. der Große
König von Preußen (1712-1786)


Ein Gespräch in den letzten Tagen hat mich wieder einmal auf eine Grundproblematik im Umgang mit Geld hingewiesen: Bei jedem angesprochenem Finanzprodukt gibt es jemanden in der Runde, der sofort mit gefährlichem Halbwissen auftrumpft und die vermeindlichen Nachteile aufzeigt. Diese Menschen haben meist zwei Dinge gemeinsam:

1. Sie besitzen weder ein Vermögen, noch arbeiten sie am Aufbau desselben.
2. Das Wissen besteht aus oberflächliche Phrasen, entnommen aus den Überschriften von Boulevardblättern oder gehört beim Schwager vom Nachbarn, der einen Kumpel hat, der wiederum nebenberuflicher Finanzberater mit mäßigem Erfolg ist.

Das ist nicht weiter dramatisch, kann aber den eventuell noch unsichereren Talerzüchter zum Straucheln bringen. Im oben genannten Fall sprachen wir über Bausparverträge. Es fielen Begriffe wie „schlechtes Sparbuch“, „altbacken“ und „unnötig“. Und das obwohl noch keiner der Anwesenden erzählt hat, warum er einen solchen Vertrag abgeschlossen hat. Ein Bausparvertrag ist ein Werkzeug, er kann niemals objektiv gut oder schlecht sein. Ein Bausparvertrag weist verschiedene Produktmerkmale auf, die entweder gut oder schlecht zum eigenen Zweck passen.

Ein bildhaftes Beispiel: Wenn es Ihr größter Wunsch ist, einmal viele Äpfel zu ernten, wird Ihnen ein kleines Apfelbäumchen mehr bringen, als der größte und ertragreichste Birnbaum.

Deshalb sei an dieser Stelle nochmal ausdrücklich gesagt:
Der Weg zum Vermögen ist so individuell, wie die eigenen Motive und Ziele. Finanzprodukte sind das Werkzeug, um den eigenen Traum auf zu bauen. Einen Königsweg gibt es nicht und man kann auch nicht immer die allerbeste Möglichkeit finden. Das Wichtigste ist: Anfangen!


Letzte Woche kam das alljährliche Schreiben vom Deutschen Ring, um mir den Stand meiner „Ring Strategie Police“ mitzuteilen. Erwartungsgemäß sind die Anteilspreise deutlich gefallen. Doch ist dies ein Grund traurig zu sein? Nein – im Gegenteil!

Der Kosten- und der Zeitvorteil sind auf meiner Seite: Die Versicherung läuft noch über 30 Jahre. Es wäre sehr unwahrscheinlich, dass sich die Weltwirtschaft innerhalb dieses Zeitraumes nicht wieder erholt. Ein Rückblick auf andere Krisen lässt vermuten, dass sich die Lage in wenigen Jahren erholt. Und solange wir uns noch nicht im großen Aufschwung befinden, werden fleißig Anteile zu Schnäppchenpreisen eingekauft.

Das Ganze funktioniert so gut, weil die monatliche Rate konstant bleibt, also mehr Anteile für das gleiche Geld gekauft werden können. Da der einzelne Talerzüchter die Marktsituation nunmal nicht verändern kann, sieht er eben die Chancen. Schon in wenigen Jahren dürften wir uns über eine überdurchschnittliche Wertsteigerung freuen. Kann das auch ein Sparbuch?


Dieses Buch muss hier natürlich behandelt werden, ist der Titel doch Sinn und Zweck meines Bloggs. Bodo Schäfer ist mit Sicherheit einer der bekanntesten Deutschen, die sich dem Thema Geld und deren Vermehrung nach amerikanischem Vorbild widmen.

Wie bei anderen Büchern auch, geht es natürlich um eine grundsätzliche Lebenseinstellung zum Thema Finanzen. Oft fehlt den meisten Menschen nur der richtige Betrachtungswinkel, um die Möglichkeiten und Vorteile einiger Methoden zu erkennen. Schön bei diesem Buch sind die unterschiedlichen, klar getrennten Themen. Man muss nicht zwangsläufig das Buch komplett lesen, sondern kann zwischendurch einzelne Kapitel lesen. Das Thema Immobilien wird zum Beispiel mit sehr interessanten Aspekten behandelt.

Besonders empfehlenswert finde ich allerdings das Kapitel über Schulden. Hier werden nicht nur Strategien zum Schuldenabbau beschrieben, sondern auch die Möglichkeiten zum Vermögensaufbau während der Tilgung von Schulden aufgezeigt. Das Thema Selbstmotivation, welches ja gerade für hochverschuldete Menschen von Bedeutung ist, kommt auch nicht zu kurz.

Eine alte Weisheit, die zweifellos Ihre Existenzberichtigung hat. Denn wenn man weiß, wie Dinge funktionieren, kann man diese auch richtig und effizient nutzen. Und wenn man selbst etwas nicht weiß, besorgt man sich dieses Wissen von jemand anderem: Von einem fachkundigen Berater.

Der Finanzbereich genießt hier offenbar eine besondere Stellung. Unabhängig von irgendwelchen Krisen stehen Finanzberater bei vielen Leuten unter Generalverdacht. Sicherlich gibt es dort schwarze Schafe – wie in jeder anderen Branche auch. Andererseits gibt es genug renommierte Vermögensberatungsgesellschaften oder selbständige BeraterInnen, die berechtigterweise einen guten Ruf genießen. Merkwürdigerweise landen aber viele Leute bei Ihrer Bank. Woher die Annahme kommt, dass ein Geldinstitut für den Otto-Normal-Kunden die erste Anlaufstelle ist, ist für mich rätselhaft. Nicht nur, weil die dortigen MitarbeiterInnen hohem Termin- und Abschlussquotendruck ausgesetzt sind, sondern auch weil die vermittelten Produkte oft aus dem eigenem Hause stammen. Klingt nicht nach den optimalen Voraussetzungen für eine objektive Beratung. Und die Verfahren gegen Bankinstitute im Zusammenhang mit der Pleite der Investmentbank Lehman Brothers geben weitere Hinweise auf die gängige Praxis in der Anlageberatung.

Es gibt natürlich auch Banken, die sich als gute Vermögensverwalter beweisen konnten. Oft sind diese aber einem Kundenkreis vorbehalten, der sowieso schon auf dem richtigen Weg ist. Der erfolgreiche Talerzüchter hat natürlich eine gute Bank und zusätzlich einen Experten für den Vermögensaufbau. Oder wenigstens für die Themenbereiche, in denen er sich selbst nicht so gut auskennt. Suchen Sie sich einen Profi, der für Ihre gesetzten Ziele der Passende ist. Ob Sie den richtigen Berater – wo auch immer – gefunden haben, lässt sich ganz leicht erkennen: Ihr Ziel hat er schon erreicht.

Jeder kennt das folgende Sprichwort: „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Geldes nicht wert.“ Und da ist natürlich etwas dran, denn wie soll das große Geld zustande kommen, wenn man sich schon die einfachsten paar Taler durch die Lappen gehen lässt? Tagesgeldkonten kann sich jeder – üblicherweise kostenlos – einrichten und für Rücklagen nutzen oder um für kurze Zeit Gelder zu parken.

Einige werden jetzt meinen, dass sich der Aufwand im Verhältnis zu den meist geringen Zinsen nicht lohnt. Selbstverständlich ist ein Tagesgeldkonto keine Alternative zu anderen Anlagemöglichkeiten, sondern nur ein weiteres nützliches Werkzeug zur Vermögensbildung. Es geht hierbei um die kurzfristig verfügbaren Gelder, die eben nicht dauerhaft gebunden werden können oder sollen. Jeder sollte einen Puffer für unvorhergesehene Ausgaben wie beispielsweise Autoreparaturen oder Steuernachforderungen haben, um unnötige Kosten oder gar Schulden zu vermeiden. Diese Rücklage wird dann nicht nur gering verzinst, sondern bewahrt den Inhaber mitunter vor teuren Überziehungszinsen oder Mahngebühren.

Einige Banken bieten hierzu eine angenehme Automatik an. Bei meinem Geschäftskonto werden ab einem festgelegten Kontostand alle Eingänge automatisch auf das Tagesgeldkonto gebucht. Bei Abbuchungen und Überweisungen, die eine Kontoüberziehung hervorrufen würden, wird der Fehlbetrag automatisch vom Tagesgeldkonto ausgeglichen. Aber auch manuell lohnt sich die Umbuchung um unnötige Kosten zu vermeiden oder zusätzliche Zinsgewinne zu erwirtschaften.


Wertberichtigung

Kein Fachbuch, aber neben allerlei trockener Lektüre kann auch mal etwas kurzweilige Unterhaltung nicht schaden. In dem Roman geht es natürlich um das große Geld und den Erfolg an der Börse. Die Romanhelden erleben am eigenen Leib, wie schnell ein Zusammenbruch die persönlichen Ziele und die Lebenseinstellung ändern kann.

Da das Buch lange in Arbeit gewesen ist, war die Veröffentlichung während des Startes der Finanzkrise wohl unbeabsichtigt. Ein passender Zeitpunkt war es allerdings trotzdem. Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich, weil ich den Autor persönlich kennen gelernt habe.

Oliver Ristau ist ein kompetenter Wirtschaftsjournalist, der regelmäßig Beiträge für große europäische Zeitungen verfasst. Mehrfach hat er selbst Börsengänge betreut, von daher ist das Thema seines Romans nicht nur der puren Fantasie entsprungen.

Viele Menschen stellen sich (oder besser noch: einem qualifizierten Berater) die Frage nach Chancen und Sicherheit. Wie überall im Leben kann man auch bei der Talerzucht nicht alles haben. Enorme Renditen entstehen nun einmal bei risikoreichen Geschäften. Und eine hundertprozentige Sicherheit garantiert oft nur mäßiges Wachstum.

Wer sagt aber, dass man sich grundsätzlich entscheiden muss? Das was bei einer gesunden Ernährung zählt, gilt auch für den Vermögensaufbau: Alles in Maßen und eine ausgewogene Mischung. Während Sparkassen und Banken jahrelang Aktienfonds verhökert haben, werden diese Anlagemöglichkeiten nun oft verteufelt. Das Allheilmittel scheinen konservative Anlageformen wie das Sparbuch zu sein.

Es gibt verschiedene Modelle, die den optimalen Vermögensaufbau ermöglichen sollen. Ich meine, dass sollte individuell entschieden werden. Grundsätzlich sind sich aber alle Experten einig: Als erstes kommt eine krisensichere Basis, die langsam aber sicher wächst. Später folgen eher wachstums- und chancenorientierte Aktivitäten, allerdings ohne Totalverlustrisiken. Und wenn überhaupt, dann erst jetzt: Nun kann mit etwas Spielgeld gezockt werden.

Man kann viel über insolvent gegangene ehemalige Lottogewinner lesen. Genauso viel über einfache Arbeiter, die sich im Laufe des Lebens ein schuldenfreies Haus geschaffen haben. Beides ist keine Kunst, sondern hängt von einem selbst ab.


Wer träumt nicht davon, ohne Anstrengungen ganz automatisch nebenbei reich zu werden? Reich ist Definitionssache, aber unabhängig von der Einkommenssituation kann jeder im Laufe der Zeit ein kleines Vermögen anhäufen. Wenn man nur die Weichen dafür richtig stellt.

An einfachen und alltäglichen Beispielen wird im Buch “Automatisch Millionär” erläutert, wie man ganz nebenbei ohne größere Einbußen beim Lebensstil Vermögen bildet. Und schockierend für viele: Es wird klar, wie viel man eigentlich schon versäumt hat. Hier wird gezeigt, dass der Weg zum großen Geld eben keine Geheimwissenschaft, sondern nur eine Frage der Lebenseinstellung ist – im Prinzip die Leitidee von diesem Blog.

Meiner Meinung nach ein Muss in der eigenen Bibliothek und besonders geeignet als Geschenk, um dem einen oder anderen Freund und Bekannten die Augen zu öffnen.

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