Depotwechsel
4. März 2010 von talerzucht
Depotwechsel
Meine Fonds liegen zur Zeit noch auf einem Fidelity-Direktkonto. Vorteil sind hier kostenlose Kontoführung und günstigere Vertriebsprovisionen (50-100% Rabatt). Leider wird dieser Service zum Sommer eingestellt. Als Angebot gilt nun der unkomplizierte Wechsel zur Frankfurter Fondsbank, die günstigen Provisionen bleiben. Allerdings kommt nun eine geringe Kontoführungsgebühr sowie eine geringe Transaktionsgebühr bei Einzelkäufen dazu.
Nach kurzer Überlegung zu einem günstigeren Anbieter wie Flatex oder Comdirekt zu wechseln habe ich das Angebot trotzdem angenommen. Zum einen ist es sehr komfortabel, da alle Daten inklusive dem laufenden Sparplan übernommen werden. Zum anderen sind jetzt auch kleinere Anlagebeträge wie bei der Konkurrenz möglich. Die „Guided Tour“ versprach außerdem ein recht übersichtliches und umfangreiches Infoportal mit Analysen, Daten usw.
Börsengehandelte Produkte gibt es hier leider nicht – Aktien und ETFs müssen in einem anderen Depot verwahrt werden. Aber mein Schwerpunkt liegt bei Fonds, von daher lass ich mich überraschen und werde bei Gelegenheit die Erfahrungen berichten.
Mit etwas Glück zähle ich zu den schnellsten „Wechslern“ und erhalte 50 EUR in Fondsanteilen, dann hätte ich die Gebühr für ca. zwei Jahre sowieso schon inklusive.


Hallo ich habe den Artikel mit großen Interesse gelesen da mich dieser ” Zwangswechsel” auch betreffen wird. Ich bin schon viele Jahre Direktkunde von Fidelity und war bis jetzt immer zufrieden mit den Angeboten und auch der Abwicklung von Auftägen.Bei meinem letzten Anruf bei Fidelity wurde mir gesagt wenn ich mit dem Wechsel nicht einverstanden bin wird mein Depot zwar nicht geschlossen aber es besteht keine Möglichkeit mehr dieses wie bis her zu führen. Also nach dem Motto “friß oder stirb”. Ich war im Januar zu einem einzel Gespräch eingeladen dort kamen die gesamten Punkte zur Sprache die jetzt Realität geworden sind und noch einiges mehr. Es wurde mir gesagt das maximal 18€ Depotgebühren angedacht sind und jetzt werden es maximal 40€ pro Depot.
Dann kommen jetzt noch Ordergebühren dazu. Einen Treuebonus wie bis her gibt es nicht mehr der wird eingefroren. Bei Umschichtungen wird man deutlich schlechter gestellt als bis her. Bisher waren es bei Fidelity Direktanlegern 0,5% jetzt werden es 10%. Es wird keine geladenen Anteile mehr geben!!!!!!
Also alles im allen deutlich schlechtere Konditionen und keine Alternative. Fazit : Es gab schon bessere Zeiten bei Fidelity.
Gruß Harry
Ich gebe dir recht – die Änderung sind zu umfangreich. Die Tools und das bessere Online-Konto an sich können meinetwegen gern die paar EUR kosten. Aber gleich alle Vorteile zu streichen oder zu beschneiden finde ich auch nicht gut. Wenn man bedenkt, dass die Fondsbank auch noch eine Tochterfirma ist.
Die Bank bei der meine Aktien liegen ist allerdings noch teurer und viel günstiger sind die Onlinedepots ja auch nicht. Irgendeinen Haken bauen sie leider alle ein… Wir schauen uns mal das neue Depot an, ansonsten kann man ja im Laufe des Jahres wieder wechseln.
Zukünftige Neuigkeiten, Erfahrungen und Tipps teile uns doch gern hier als Kommentar mit!
Für mich ist der Depotwechesel eine reine Abzocke.
Die Arschlöcher von der Frankfurter Dondsbank veröffentlichen nichtmal ihre AGB auf der Homepage. Die Kosten werden verschleiert.
Zumal wirbt Fidelety immer noch mit einer kostenlosen Depotführung!
18 Euro versprechen und im Nachhinein 40 haben wollen, so verscheißert man Kunden.
Ich hab bei der Frankfurter Fondsbank angerufen und nach den Gebühren gefragt und wurde auf die Tatsache verwiesen, dass dieses Institut kein Direktkundengeschäft macht. Ich lasse mich jetzt erstmal überraschen, wie neue Ablauf ist. Vielleicht lohnt eine Rückmeldung an Fidelity, eventuell springen auch viele Kunden ab. EIn wenig mehr Altkundenfreundlichkeit hätte ich allerdings erwartet.
Der Wechsel bleibt ja nach wie vor möglich. Wir lassen uns überraschen…
Also ich habe nun mehrmals bei Fidelity angerufen und beim letzten mal hatte ich endlich mal einen recht fitten Mittarbeiter am Draht denn vorher waren es immer nur Blindgänger die zwar viel redeten aber am Ende wußte ich genau so viel wie vorher. Dieser hatt sich bei meinen Fragen zwei mal Rückversichert. Erstens hatt er mir gesagt das einmal gezahlte Ausgabeaufschläge immer im System hinterlegt sind. Das heißt man bezahlt immer nur noch 10% Aufschlag bei einem Wechsel,
egal wann die Umschichtung erfolgt. Das ist so wie man es von Fidelity bis jetzt gewöhnt wahr.
Was noch nicht ganz klar ist ob man seinen Bonus bei einem Wechsel von Sparlänen in einen anderen Fonds mitnehmen kann. Da laufen die Beratungen noch. Die Hoffnung stirbt zu letzt!!!!!!