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Wie landläufig bekannt sind Aktien durchaus eine sehr gute langfristige Anlange – zumindest bei sinnvoller Titelwahl. Spätestens seit Internetblase und Finanzkrise haftet den Unternehmensanteilen aber häufig ein übler Ruf an. Das mag auch daran liegen, dass viele Hobby-Anleger die Aktien für das Mittel zum schnellen Reichtum sehen. Sicherlich lässt sich mit Day-Trading schnell viel Geld machen (und auch verlieren). Betrachtet man den eigentlichen Zweck der Aktie – das langfristige Teilhaben am unternehmerischen Erfolg – so sind Aktien immer noch ein guter Sachwert im Portfolio.

Im europäischen Wirtschaftsraum sind viele große und erfolgreiche Unternehmen ansässig. Manch einer fragt sich, ob die Euro-Krise nun Chance oder Risiko für ein Engagement bei diesen Unternehmen darstellt. Hierzu gibt es bei der WeltOnline ein interessantes Interview mit Herrn Scurlock, dem Fondmanager vom Fidelity European Growth Fund.

Interview (hier klicken)


Jedes Portfolio bedarf mal einer Neugestaltung. Der Großteil der Aktien (Kunlun Energy und Sky Deutschland) sind verkauft – ca. 60% Gewinn in 15 Monaten, so macht es Spaß. Die Fonds sind umgeschichtet bzw. mit einer ähnlich angenehmen Rendite verkauft. Das Fondsdepot sieht nun so aus:

DWS Vermögensbildung R
Fidelity Global Asset Securities Fund
Fidelity China Consumer Fund
Fidelity EMEA Fund

Ich bin gespannt, wie sich die Zahlen nun entwickeln…


Relaunch 2011

Talerzucht ist zurück!

Nach langer Zeit geht es hier wieder los… was ist passiert? Nachdem wochenlang nette Internet-Nutzer aus Russland diesen Blog täglich mit SPAM überzogen haben und ich schon Ärger mit meinem Domain-Hoster bekommen hatte, habe ich vorerst die Kommentarfunktion ausgeschaltet.

Was hat sich geändert – außer dem positiven Verlauf im Depot? Natürlich dreht sich weiterhin alles um den erfolgreichen Vermögensaufbau und dazugehörige Themen. Das finden von guten Möglichkeiten und Angeboten sowie das Einsparen von unnötigen Kosten interessiert jeden Talerzüchter. Auf Grund von mehrfachen Anregungen habe ich somit die Kategorie “Vergleichen & Sparen” hinzugefügt. Dort findet ihr vielfältige Vergleichsmöglichkeiten: Kontogebühren, Versicherungstarife, Depotkosten usw.

Viel Spaß und fröhliches Anlegen!

Vergleich private Rentenversicherung

Wer sich noch Gedanken machen möchte, wie man mehr Liquidität für Investitionen schafft, der sollte sich den folgenden Artikel der WELT online durchlesen. Hier findet man ein paar Tipps, die für Lohnempfänger und Arbeitgeber gleichermaßen vorteilhaft sein können.

Lesen Sie hier


Die Tage um den Jahreswechsel habe ich genutzt, um mein Portfolio neu aufzustellen und Fonds umzuschichten. Mein Fondsdepot verlassen haben der Metzler Geldmarktfond und der BGF World Gold Fund. Der Geldmarktfond hat wenig eingebracht, der Goldaktienfond hat mir in 15 Monaten allerdings eine Rendite von 55% beschert.

Meinen Sparplan habe ich vom DWS Vermögensbildung R auf den Fidelity High Yield und den BGF Latin America EUR umgestellt. Die DWS-Anteile bleiben aber erhalten, da der Kurs während der Euro-Rettungsaktionen deutlich gefallen ist.

Die Deutsche Post Aktien habe ich verkauft, dafür ist eine Investition in einen Wertpapiersparclub getätigt. Meine erste Erfahrung mit dieser Variante des Vermögensaufbaus.


Leider musste ich über die Feiertage die Kommentarfunktion vorerst ausstellen, da irgendwelche freundlichen Russen mich tagelang so stark mit SPAM bombardiert haben, dass sich schon mein Domain-Hoster bei mir beschwert hat.
Die meisten meiner Leser, nutzen die Funktion sowieso eher selten. Von daher wird es einige Zeit ohne gehen…

Spätestens heute – zum Nikolaus – dürfte nun jeder in Weihnachtsstimmung gekommen sein. Weihnachten ist zwar mittlerweile sehr stark kommerzialisiert, aber den Gedanken von Ruhe, Einkehr und Besinnlichkeit führen doch viele weiter. Eine gute Zeit also um nicht nur Geld auszugeben, sondern auch um mal eine abschließende Betrachtung in Sachen Vermögensbildung durchzuführen. Kurz gesagt: Hab ich für mich gearbeitet oder nur für andere? Jeder hat seine persönliche Anlagephilosophie. Ich hangel mich von den Grundlagen bis zu den Risiken und Chancen in meinen Betrachtungen:

1. Das Fundament
Hier sind konservative, sichere Anlagen zu finden. Beispielsweise die private Altersvorsorge oder ein Bausparvertrag. Eben alles was einen Talerzüchter langsam aber auch sicher ans Ziel bringt. Gerade risikofreudige Anleger vernachlässigen diesen Punkt gern. Man sollte aber immer daran denken, dass dies im schlimmsten Fall das Einzige ist, womit man später zurechtkommen muss. Wer hier seine Hausaufgaben nicht gemacht hat, sollte sich nicht an andere Finanzgeschäfte heranwagen. Überlegungen könnten sein:

- Habe ich alle Fördermöglichkeiten und Steuersparmöglichkeiten ausgenutzt?
- Lohnt eine Umschichtung, z.B. bei Termin- oder Tagesgeld?
- Ist außerplanmäßig Geld zur Verfügung, womit man eine Einmalzahlung leisten könnte (z.B. Gewinnbeteiligung oder Weihnachtsgeld)?

2. Der Geldmotor
Hier werden fleißig Taler gezüchtet und bringen Bewegung ins Portfolio. Mittel- oder langfristige Anlagen, die Chancen und Renditen mitnehmen sollen ohne dabei allzu große Risiken einzugehen. Schwankungen und vielleicht der ein oder andere Fehlgriff, aber keine Totalverluste oder gar zusätzliche Verbindlichkeiten. Überlegungen könnten sein:

- Habe ich meine Aktivitäten gestreut, oder sind meine Investitionen alle in einem Bereich getätigt (z.B. nur Aktienfonds oder einen regionalen Schwerpunkt)?
- Lohnen sich Umschichtungen in rentablere Anlagen oder Wertpapierverkäufe?
- Gibt es Liquidität für neue Anlagen wie z.B. Fonds, Immobilien, Beteiligungen?

3. Die Spielecke
Wenn alle Schäfchen im Trockenen sind und immer noch Geld vorhanden ist, auf das man im schlimmsten Fall – dem Verlust – nicht angewiesen ist, dann schaut man sich vielleicht noch nach einer Spielerei um. Dies kann der Turbo für den Vermögensaufbau sein, allerdings sollte man einen Totalverlust auch wirklich verkraften können.

- Hab ich einen interessanten Aktientipp bekommen oder habe ich selbst eine Chance auf schnelles Geld entdeckt?
- Hab ich aussichtsreiche Spekulations- bzw. Beteiligungsangebote z.B. bei Neuemissionen und Start-Ups?

Sollte nun immer noch Kapital über sein, welches kurzfristig nicht benötigt wird, gönnen Sie sich doch einfach ein schönes Weihnachtsgeschenk.


Ich hab mir selber mal wieder bewiesen, was für ein tolles Hobby die Talerzucht ist: Ich bin hoffnungslos überarbeitet und war eine längere Zeit auf Dienstreise. Sprich: Hier hab ich alles vernachlässigt. Man könnte denken, das gilt dann auch für den Vermögensaufbau.

Weit gefehlt, denn gemäß meiner Einstellung zu diesem Thema und meiner Bereitschaft in Sachen Risiko und Zeiteinsatz ist so eine Pause für meinen Saldo kein Problem. Die Zucht geht artig von allein voran, zumindest im Rahmen der gestellten Weichen.

Das Fondsdepot ist ein paar Prozent nach oben geklettert, sehr erfreulich. Die Aktien dümpeln aktuell leider ein wenig vor sich hin. Gespannt bin ich insbesondere bei den Sky Deutschland Aktien. Die wollen sich in naher Zukunft wohl nicht so richtig erholen. Aber ich hab sie günstig bekommen und ich bin geduldig…


Mal sehen wie es weiter geht…

Alle Anlagen haben natürlich ihre Vor- und Nachteile. Und sind für jeden Anleger unterschiedlich gut geeignet. Ich mag die Fonds, weil es für alle Regionen, Anlagearten und Risikoklassen passende Produkte gibt. Das Geld ist schnell verfügbar und man kann flexibel Kapital aufbauen. Am besten finde ich aber, dass ich mich nicht darum kümmern muss. Beim Aktienhandel muss man – zumindest für schnelles Geld – immer ein Auge auf die Papiere haben. Fonds sind eigentlich ein Selbstgänger, besonders bei langen Anlagehorizonten.

Oft kauft man auf Grund von Empfehlungen durch Bekannte, Bankberater oder Fachzeitschriften. Um sein persönliches Portfolio aufzubauen, sollte man zuerst einen Überblick bekommen, welche Möglichenkeiten, Chancen und Risiken es gibt.

Anfang des Jahres hat Stiftung Warentest uns einen Großteil der Arbeit abgenommen und die wesentlichen Informationen bereitgestellt. Interessierte Talerzüchter und angehende Investmentfreunde finden den Artikel hier.


Die Regionen sind nicht neu, seit einigen Jahren gibt es verstärkt Anlagemöglichkeiten in den sogenannten Emerging Markets; Schwellenländer in Europa sowie der Mittlere Osten und Afrika. Einige sehen die Risiken z.B. in Rechtssicherheit und politischer Stabilität, andere sehen auf Grund der reichen Bodenschätze oder steigender Nachfrage ein neues Wirtschaftswunder kommen. Was eintreten wird kann keiner voraussagen, aber lukrative Chancen bestehen allemal.

Im Zuge der Euro-Krise lohnt es sich auf jeden Fall einmal nach anderen Anlageregionen Ausschau zu halten. Bisher lagen meine Aktivitäten überwiegend in Europa, 2008 bin ich mit dem Fidelity China Focus USD Fund erstmalig im chinesischen Markt aktiv geworden. Nun reizt es mich aber, auch mal bei den Schwellenregionen mitzumischen.

Nachdem ich mit meiner RingStrategiePolice sieben Jahre lang in den BFI Dynamic Fonds eingezahlt habe, laufen die Versicherungsbeiträge nun ab August in den Templeton Eastern Europe. Da ich noch 33 Jahre dort einzahlen werde, halte ich das Risiko für nicht allzu groß, dort ein paar Jahre zu investieren. Weil die Rentenversicherung für mich eine Art „Fire and forget“-Anlage ist und einfach wieder in der Schublade verschwindet, brauche ich aber auch noch etwas zum Beobachten. Eine größere Investitionssumme ist z.Zt. leider nicht verfügbar, aber ein kleiner Sparplan ist der Ausweg. Ebenfalls ab August läuft somit mein neuer Fondssparplan auf den Fidelity EMEA Fund und ich könnte nun ein kleines Stückchen vom Kuchen der aufstrebenden Regionen abbekommen.

Ich bin gespannt, wie sich diese Regionen in den nächsten Jahren entwickeln. Sollte sich das alte Europa als besserer Motor für Anlagen entpuppen ist das im Zweifel auch kein Problem – dort liegt die Masse meiner Gelder und schuftet für mich.


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